Kurz getestet: Hiro Mineralfoundation [Review, Swatch]

Dank des Proben-Services von amazingy, den ich bereits ein paar Mal in Anspruch genommen habe (hier kommt ihr direkt dahin), kann ich euch heute mal die Hiro Mineralfoundation zeigen. Bestellt hatte ich mir zwei Nuancen, nämlich Cameo und Blondie. Während Blondie als neutral bezeichnet wird, ist Cameo von der wärmeren Sorte. Ich muss gestehen, auf meinem Gesicht habe ich nicht wirklich einen deutlichen Unterschied gesehen. Leider hatte ich von Blondie nicht mehr genug da, als ich mich zum Post entschlossen habe, weshalb ihr nur Cameo zu sehen bekommt.

*Beschreibung des Herstellers*

HIRO Mineral-Foundation (Mineralische Grundierung) verleiht ein sanftes, mikrofeines Finish, welches der Haut erlaubt, in ihrem natürlichen Hautton durchzuscheinen, bei gleichzeitig fleckenfreier, gleichmäßiger Abdeckung. Durch die mineralischen Pigmente wird das auf Ihr Gesicht einfallende Licht reflektiert und gestreut – Fältchen und erweiterten Poren werden dadurch extrem minimiert.

Quelle: amazingy

*Inhaltsstoffe*
Ausnahmsweise mal die Inhaltsstoffe vor meiner Erfahrung:

Titanium Dioxide (CI 77891), Mica (CI 77109), Zinc Oxide (CI 77947), Yellow Iron Oxide (CI 77492), Black Iron Oxide (CI 77499), Red Iron Oxide (CI 77491)

Minimalistische, relativ typische Liste einer MF ohne besondere Inhaltsstoffe. Sollte für die meisten eigentlich gut verträglich sein.

*Meine Erfahrung*
Ein kurzer Blick auf den eher unspektakulären Swatch, mein Fehler, dass ich euch keine andere Foundation zum Vergleich dazu gepackt habe wie sonst, ich weiß auch nicht, was mit meiner Aufmerksamkeit los war:
IMG_8486.JPGJa, einen ganz leichten gelben Stich kann man schon erahnen, aber ich empfinde den Gesamteindruck dennoch recht neutral. Die Nuance ist auf jeden Fall schön hell!

Ich habe die Foundation mit einem kleinen Kabuki-Pinsel (von Everyday Minerals) in zwei Schichten aufgetragen und war vom Ergebnis insgesamt sehr angetan. Mein Teint wirkte absolut gleichmäßig und ausgeglichen, sämtliche Rötungen wie ausradiert:
IMG_8425.JPG

Erst ein genauer Blick hat mir deutlich gezeigt, dass die Foundation die Problemstellen eher betont denn kaschiert. Zum Test-Zeitpunkt (liegt bereits gut 4-5 Monate zurück) hatte ich ein paar unschöne trockene Bereiche, an denen die Puderpartikel trotz sorgfältigem Einarbeiten sichtbar hängen blieben. Darüber hinaus wurden meine – leider sehr großen – Poren um die Nase und auf ihr drauf extrem betont. Die Foundation hat sich regelrecht in die Poren gelegt, die durch diesen Inhalt richtig stark sichtbar wurden:
IMG_8487.JPGMan muss mir schon recht nahe kommen, um diese Tatsachen zu erkennen, aber ich fühle mich so gar nicht wohl damit.

Vorteile der Foundation:
– LSF 30, wobei man schon darauf achten muss, wie viel man dafür aufträgt, bezweifle fast, dass man den Faktor erreichen kann
– Genügend unterschiedliche Nuancen, um eine passende zu finden
– Gute Abdeckung

Nachteile der Foundation:
– Betont trockene Stellen und große Poren bei mir richtig deutlich

*Fakten*
Man bekommt 6 Gramm für 32,95€, was mir ein recht stolzer Preis zu sein scheint. Und nachdem ich die Uoga Uoga Foundation kennen gelernt habe, die auch noch bei mehr Inhalt weniger kostet, brauche ich gar nicht mehr nachdenken 😉

Eure
viktoria

12 thoughts on “Kurz getestet: Hiro Mineralfoundation [Review, Swatch]

    1. Wäre ja nicht schlecht heraus zu finden, welche Inhaltsstoffe bei dir dazu führen, ist ja wohl eher nicht eine MF als solche. Die von Hiro ist zwar recht minimalistisch, aber eventuell ist es Zink oder eins der Pigmente 🙁
      Da hilft nicht mehr als ausprobieren.

  1. Ich habe ja auch so große Poren; bei mir klappt’s mit dieser Flat Brush (sehr kurz und glatt), die es passenderweise auch von HIRO gibt (wobei ich die günstige Rossmann-Version habe), überraschenderweise ganz gut. Alverde & Co. betonen meine ‚unschönen‘ Stellen deutlicher. Ich muss noch mal eine Weile rumprobieren; evtl. ist das Zink bzw. Mica nichts für mich. Momentan mag ich die Mineralfoundation jedoch ganz gern. UogaUoga muss ich allerdings definitiv noch testen. Das Ergebnis sieht bei Dir großartig aus!

  2. Ich habe auch beide getestet. Die von Hiro hat bei mir nach rund einer Woche Jucken verursacht. Die von Uoga Uoga finde ich auch besser verträglich. Und ich finde auch bei Dir sieht die von Uoga Uoga auf Deinen Fotos viel besser aus!

    1. Mensch, das ist ja nicht schön, ob es die Pigmente sind? Ist zwar kein Bismuth Oxychloride drin, das dafür bekannt ist sowas zu verursachen durch seine Mineral-Struktur, aber andere Pigmente könnten ja ähnlich wirken…

  3. Deine Review erinnert mich daran, dass irgendwo in meiner Schublade auch noch Hiro-Pröbchen schlummern. 😉 Eigentlich bin ich mit Uoga Uoga total glücklich, auch Inika ist toll, wenn auch leider einiges teurer. Für noch mehr Abdeckung mag ich die MF von PHB Ethical Beauty total gerne, aber in letzter Zeit brauche ich sie kaum noch, da meine Haut fast keine Unreinheiten mehr aufweist und ich eigentlich fast nur Rötungen mit MF abdecke. 😉

  4. Ich habe auch 2 Proben der Hiro Foundation bekommen. Zuerst fand ich sie auch ganz schön, sehr angenehmer Auftrag, einigermaßen deckend und ein natürliches Finish. Leider hält sie nicht so gut und mich hat der enthaltene Schimmer doch gestört. Ich möchte aber unbedingt noch eine andere Mineral Foundation ausprobieren. Lg
    Jules schrieb kürzlich: Unter dem WeihnachtsbaumMy Profile

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